05.05.11
Gerade wenn man sich erst Selbstständig gemacht hat zählt jeder Euro. Die wenigsten Geschäfte starten schließlich vom Start weg mit Traumeinnahmen und selbst wenn drücken die zu bedienenden Kredite und sonstige Ausgaben den Gewinn und damit das Einkommen des Selbständigen. Daher ist man für jede Entlastung dankbar. Die Krankenversicherung ist ein möglicher Posten auf der Ausgabenliste den man optimieren kann. Insbesondere wenn eine freiwillige Mitgliedschaft in einer gesetzlichen Krankenkasse vorliegt sind können die Ausgaben unverhältnismäßig hoch sein. So werden bei einer GKV die Beiträge zwar auch dem Einkommen angepasst, jedoch nur bis zu einem Mindesteinkommen von 1950€ - auch wenn deutlich weniger Verdient wurde. Dies macht immerhin knapp 300€ monatlich. Ein günstige Alternative kann ein Einstiegstarif bei einer privaten Krankenversicherung sein. Die Basistarife sind hier deutlich günstiger. So kann man hier sich entsprechend finanziell Luft verschaffen. Da man Selbstständig ist gehört man auch zu der Gruppe von Menschen die sich in Deutschland privat Krankenversichern können und sollten. Allerdings darf man bei diesen Minimaltarifen nicht mit dem üblichen Leistungen einer PKV rechnen, wie etwa der berühmten Chefarztbehandlung. Unter Umständen sind gar beachtliche Mehrkosten bei einem Basistarif bei einer privaten Krankenversicherung, etwa durch Selbstbeteiligungen oder nicht übernommene Leistungen möglich. Dieser angesprochene Tarif eignet sich daher in erster Linie für junge und vor allem gesunde Personen. Wenn möglich sollte daher bei einsetzenden wirtschaftlichen Erfolg in einem höherwertigen Tarif der privaten Krankenversicherung gewechselt werden. Ein Wechsel in eine andere private Krankenversicherung ist aufgrund des möglichen Verlusts der Altersrückstellungen nur in Ausnahmesituationen ratsam.